
COPD und Antikörpertherapien: Beginnt jetzt eine neue Ära der Behandlung?
Für Millionen Menschen weltweit gehört die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) zum Alltag. Husten, Atemnot und wiederkehrende Krankheitsschübe können die Lebensqualität erheblich einschränken. Die verfügbaren Behandlungen haben in den vergangenen Jahren zwar große Fortschritte gemacht, doch viele Betroffene leiden trotz moderner Inhalationstherapien weiterhin unter Beschwerden und häufigen Exazerbationen (COPD-Schüben).
Nun könnte eine neue Generation von Medikamenten die Behandlungsmöglichkeiten deutlich erweitern: Biologika, also gezielt entwickelte Antikörpertherapien. Fachleute sprechen bereits von einem möglichen Wendepunkt in der COPD-Therapie.
Was sind Biologika?
Biologika sind moderne Arzneimittel, die gezielt bestimmte Prozesse des Immunsystems beeinflussen. Anders als viele herkömmliche Medikamente wirken sie nicht allgemein entzündungshemmend, sondern greifen gezielt in einzelne Entzündungswege ein.
Solche Antikörpertherapien werden bereits seit Jahren erfolgreich bei Erkrankungen wie Asthma, Neurodermitis oder bestimmten Autoimmunerkrankungen eingesetzt. Lange Zeit galt COPD jedoch als zu komplex und zu unterschiedlich, um mit einer gezielten biologischen Therapie behandelt werden zu können.
Neue Forschungsergebnisse zeigen inzwischen, dass dies nicht unbedingt stimmt.
Das erste zugelassene Biologikum für bestimmte COPD-Patient:innen
Seit 2024 erstmals ein Biologikum zur Verfügung, das für bestimmte Patientinnen und Patienten mit COPD zugelassen wurde.
Die Häufigkeit mittelschwerer und schwerer COPD-Schübe konnte um rund 30 Prozent reduziert werden. Gleichzeitig verbesserten sich bei vielen Teilnehmenden die Lungenfunktion und die krankheitsbezogene Lebensqualität.
Für viele Betroffene, die trotz optimaler Standardtherapie weiterhin unter häufigen Verschlechterungen leiden, eröffnet sich damit erstmals eine zusätzliche Behandlungsoption.
Warum COPD nicht gleich COPD ist
Lange Zeit wurde COPD als eine einheitliche Erkrankung betrachtet. Heute wissen Forschende, dass dies zu kurz gedacht ist.
Hinter der Diagnose COPD können unterschiedliche Entzündungsmuster und Krankheitsmechanismen stehen. Während bei manchen Menschen vor allem neutrophile Entzündungen dominieren, zeigen andere Merkmale einer sogenannten Typ-2-Entzündung mit erhöhten Eosinophilenwerten.
Genau hier setzen Biologika an. Das Ziel der modernen Präzisionsmedizin lautet: Die richtige Therapie für die richtige Patientin oder den richtigen Patienten zur richtigen Zeit.
Je besser Ärztinnen und Ärzte verstehen, welche biologischen Prozesse bei einer Person tatsächlich aktiv sind, desto gezielter können entsprechende Medikamente eingesetzt werden.
Zahlreiche neue Antikörper befinden sich in der Entwicklung
Obwohl derzeit das nur ein einziges Biologikum für COPD zugelassen ist, arbeiten Forschende weltweit bereits an weiteren Antikörpertherapien.
Aktuelle klinische Studien untersuchen verschiedene Wirkstoffe, die unterschiedliche Entzündungswege blockieren sollen. Dabei geht es unter anderem um:
- neue Ansätze gegen Typ-2-Entzündungen,
- Therapien für Patient:innen mit häufigen Exazerbationen,
- Wirkstoffe gegen bislang schwer behandelbare Entzündungsmuster,
- Kombinationen verschiedener zielgerichteter Therapien.
Das langfristige Ziel besteht darin, für unterschiedliche COPD-Untergruppen individuelle Behandlungsstrategien zu entwickeln. Dadurch könnten in Zukunft deutlich mehr Betroffene von einer personalisierten Therapie profitieren.
Warum klinische Studien so wichtig sind
Jede neue Therapie beginnt mit Forschung. Bevor ein Medikament zugelassen werden kann, muss es in klinischen Studien sorgfältig untersucht werden.
Diese Studien helfen dabei, wichtige Fragen zu beantworten:
- Ist die Behandlung wirksam?
- Welche Nebenwirkungen können auftreten?
- Welche Patientengruppen profitieren am meisten?
- Wie sicher ist die Therapie langfristig?
Ohne die Teilnahme von Patientinnen und Patienten wären solche Erkenntnisse nicht möglich. Klinische Studien bilden deshalb die Grundlage für medizinischen Fortschritt und neue Behandlungsmöglichkeiten.
Wie Betroffene zur Forschung beitragen können
Viele Menschen würden gerne die medizinische Forschung unterstützen, wissen aber nicht, wie sie passende Studien finden können. Genau hier können spezialisierte Forschungsgemeinschaften und Patientenplattformen helfen.
Beim Forschungspanel informieren wir über aktuelle klinische Studien und unterstützen Interessierte dabei, Forschungsprojekte zu finden, die zu ihrer persönlichen Situation passen könnten.
Jede Studienteilnahme trägt dazu bei, Krankheiten besser zu verstehen und neue Therapien für zukünftige Generationen von Patientinnen und Patienten zu entwickeln.
Zu unseren aktuellen Studien geht es hier.

COPD-Risiko früh erkennen: Kann ein Blutest zukünftig helfen?
Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) gehört weltweit zu den häufigsten Atemwegserkrankungen. Oft bleibt sie über viele Jahre unbemerkt, da erste Symptome wie Husten oder Atemnot häufig erst auftreten, wenn die Lungenfunktion bereits deutlich eingeschränkt ist. Genau deshalb spielt die Früherkennung eine entscheidende Rolle.
Eine aktuelle Studie des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) liefert nun vielversprechende Erkenntnisse: Forschende konnten im Rahmen der COSYCONET-Studie zeigen, dass sogenannte polygene Risikoscores dabei helfen können, das individuelle Risiko für einen beschleunigten Verlust der Lungenfunktion sowie die Entstehung einer frühen COPD besser einzuschätzen.
Was sind polygene Risikoscores?
Jeder Mensch trägt zahlreiche genetische Varianten in sich. Für sich allein haben diese meist nur einen geringen Einfluss auf das Erkrankungsrisiko. Werden jedoch viele dieser genetischen Informationen zusammengeführt, entsteht ein sogenannter polygenetischer Risikoscore (PRS). Dieser ermöglicht eine Einschätzung, wie hoch die genetische Veranlagung für bestimmte Erkrankungen sein könnte.
Im Fall der COPD zeigte sich, dass Personen mit einem erhöhten genetischen Risiko häufiger einen stärkeren Rückgang ihrer Lungenfunktion aufweisen als Menschen mit einem niedrigeren Risikoscore.
Warum ist diese Erkenntnis so wichtig?
Eine der größten Herausforderungen bei COPD besteht darin, gefährdete Menschen rechtzeitig zu erkennen. Bislang erfolgt die Diagnose häufig erst dann, wenn bereits dauerhafte Schäden an der Lunge entstanden sind. Da zerstörtes Lungengewebe sich nicht wieder regenerieren kann, sind frühe Präventionsmaßnahmen besonders wertvoll.
Die Ergebnisse der DZL-Studie legen nahe, dass genetische Informationen künftig dabei helfen könnten,
Menschen mit einem erhöhten COPD-Risiko frühzeitig zu identifizieren,
regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen gezielter einzusetzen,
individuelle Präventionsstrategien zu entwickeln und
den Krankheitsverlauf möglicherweise positiv zu beeinflussen.
Wichtig ist jedoch: Ein hoher polygener Risikoscore bedeutet nicht, dass eine Person zwangsläufig an COPD erkrankt. Ebenso können Menschen mit einem niedrigen genetischen Risiko dennoch eine COPD entwickeln. Faktoren wie Rauchen, Luftverschmutzung, berufliche Belastungen oder wiederkehrende Atemwegsinfektionen spielen weiterhin eine entscheidende Rolle.
Ist ein Bluttest auf COPD schon verfügbar?
Die Studie zeigt das Potenzial genetischer Risikobewertungen für die Zukunft der personalisierten Medizin. Ein routinemäßiger Bluttest zur Vorhersage einer COPD gehört derzeit jedoch noch nicht zur medizinischen Standardversorgung.
Bevor solche Verfahren im klinischen Alltag eingesetzt werden können, sind weitere Studien notwendig. Sie müssen unter anderem zeigen, wie zuverlässig die Risikoscores in unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen funktionieren und wie sie sinnvoll mit anderen Risikofaktoren kombiniert werden können.
Die Bedeutung klinischer Studien
Fortschritte wie diese wären ohne die Teilnahme zahlreicher Menschen an wissenschaftlichen Studien nicht möglich. Die COSYCONET-Studie ist ein Beispiel dafür, wie langfristige Forschung dazu beitragen kann, Krankheiten besser zu verstehen und neue Möglichkeiten der Früherkennung zu entwickeln.
Jede Studienteilnahme liefert wertvolle Daten, die dazu beitragen können, Diagnosen zu verbessern, Therapien weiterzuentwickeln und Erkrankungen künftig früher zu erkennen.
Forschung braucht engagierte Teilnehmer
Wenn medizinischer Fortschritt gelingen soll, braucht es Menschen, die bereit sind, an klinischen Studien mitzuwirken. Genau hier setzt das Forschungspanel an: Es bringt interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit wissenschaftlichen Studien zusammen und unterstützt so die Entwicklung neuer Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten.
Wer sich über aktuelle klinische Studien informieren oder herausfinden möchte, ob eine Teilnahme infrage kommt, findet auf www.forschungspanel.de eine Übersicht laufender Forschungsprojekte und weiterer Informationen zur Studienteilnahme.
Hinweis: Die Ergebnisse der DZL-Studie zeigen einen vielversprechenden Forschungsansatz. Genetische Risikoscores befinden sich derzeit noch in der wissenschaftlichen Weiterentwicklung und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder individuelle medizinische Beratung.

Kannst du dein COPD Risiko im Blut ablesen?
Eine aktuelle Studie des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) macht Hoffnung auf eine frühere Erkennung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Forschende konnten zeigen, dass sogenannte polygene Risikoscores dabei helfen können, Personen mit einem erhöhten Risiko für eine spätere COPD bereits lange vor dem Auftreten erster Beschwerden zu identifizieren.
Polygene Risikoscores basieren auf genetischen Informationen. Dabei werden viele kleine genetische Varianten zusammen betrachtet, die gemeinsam das Risiko für eine bestimmte Erkrankung beeinflussen können. In einer großen Studie untersuchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, ob sich mit diesen genetischen Daten vorhersagen lässt, wie sich die Lungenfunktion im Laufe der Zeit entwickelt.
Die Ergebnisse sind vielversprechend: Menschen mit einem höheren genetischen Risiko zeigten häufiger einen stärkeren Verlust der Lungenfunktion und entwickelten eher Anzeichen einer frühen COPD. Damit könnte künftig eine deutlich frühere Identifikation von Risikopersonen möglich werden – noch bevor erste Symptome wie Husten, Auswurf oder Atemnot auftreten.
Gerade die Früherkennung ist bei COPD von großer Bedeutung. Bisher wird die Erkrankung oft erst diagnostiziert, wenn bereits dauerhafte Schäden an der Lunge entstanden sind. Neue Ansätze wie genetische Risikomodelle könnten dazu beitragen, gefährdete Menschen früher zu erkennen und gezielt zu begleiten. Langfristig eröffnet dies die Perspektive einer stärker personalisierten Medizin, bei der Prävention und individuelle Vorsorge im Mittelpunkt stehen.
Wichtig ist dabei: Solche Fortschritte sind nur möglich, weil Menschen bereit sind, an Forschungsprojekten teilzunehmen. Jede Studienteilnahme liefert wertvolle Daten und hilft dabei, Krankheiten besser zu verstehen, Risiken früher zu erkennen und neue Wege der Prävention und Behandlung zu entwickeln.
Beim Forschungspanel bringen wir Studien wie diese mit Menschen zusammen, die Forschung aktiv unterstützen möchten. Denn medizinischer Fortschritt entsteht dort, wo Wissenschaft und Engagement aufeinandertreffen.
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Warum patientenzentrierte Versorgung wichtig ist – und wie klinische Forschung dazu beitragen kann, sie Wirklichkeit werden zu lassen
Das Gesundheitswesen entwickelt sich ständig weiter. Auch wenn sich Ansätze von Land zu Land oder von Fachgebiet zu Fachgebiet unterscheiden, wächst weltweit die Erkenntnis: Gute Versorgung bedeutet nicht nur, eine Krankheit zu behandeln, sondern ebenso, den Menschen zu verstehen, der mit ihr lebt.
Vielleicht hast du schon einmal einen Arztbesuch und hattest mehr Fragen als Antworten. Oder du hattest das Gefühl, dass Entscheidungen für dich getroffen wurden und nicht gemeinsam mit dir.
Solche Erfahrungen sind weit verbreitet. Und sie zeigen eine wichtige Lücke in der Art und Weise, wie Gesundheitsversorgung traditionell gestaltet wurde.
Genau hier setzt ein patientenzentrierter Ansatz an.
Was bedeutet patientenzentrierte Versorgung?
Im Kern bedeutet patientenzentrierte Versorgung, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen – nicht nur seine Diagnose. Es geht darum:
zuzuhören
Patientinnen und Patienten in Entscheidungen einzubeziehen
anzuerkennen, dass jede Person eine eigene Lebenssituation, eigene Prioritäten und eigene Erfahrungen hat
Der Unterschied zwischen „Was fehlt Ihnen?“ und „Was ist Ihnen wichtig?“ mag klein wirken, aber er verändert die gesamte Dynamik der Versorgung.
Wenn Menschen sich informiert und einbezogen fühlen, verstehen sie ihre Erkrankung besser, halten Behandlungspläne eher ein und fühlen sich sicherer bei Entscheidungen. Studien zeigen, dass dies insgesamt zu besseren Ergebnissen führen kann.
Eigentlich überrascht das niemanden. Wir alle möchten verstehen, was mit uns passiert, und wir möchten bei Entscheidungen über unser Leben mitreden, insbesondere wenn es um unsere Gesundheit geht.
Warum Patientenzentrierung über die Arztpraxis hinausgeht
Patientenzentrierte Versorgung entsteht nicht nur im Gespräch mit Ärztinnen und Ärzten. Langfristig ist es genauso wichtig, wie Gesundheitsversorgung entwickelt wird, wie Dienstleistungen gestaltet werden und wie Behandlungen getestet werden.
Damit Medizin wirklich die Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten widerspiegelt, muss dieser Ansatz auch in die Forschung einfließen.
Und genau hier spielt die klinische Forschung eine entscheidende Rolle.
Wie klinische Forschung Patientenzentrierung unterstützt
Klinische Studien sind ein zentraler Motor des medizinischen Fortschritts. Sie dienen dazu, neue Behandlungen zu testen und bestehende Therapien zu verbessern. Ohne sie gäbe es keine modernen Medikamente, keine neuen Therapien und keine Weiterentwicklung der Medizin.
Für viele Menschen wirken klinische Studien jedoch weit entfernt. Im Alltag begegnet man ihnen selten, und wenn doch, erscheinen sie oft technisch und komplex.
Doch das beginnt sich zu ändern.
Beim Forschungspanel setzen wir uns dafür ein, die Teilnahme zugänglicher zu machen, klar zu kommunizieren und Patientinnen und Patienten wirklich in den gesamten Prozess einzubeziehen. Dazu gehört auch, von ihren Erfahrungen zu lernen – um sowohl uns selbst als auch klinische Studien insgesamt zu verbessern.
Die Teilnahme kann anfangs einschüchternd wirken, aber unsere erfahrenen Research Nurses begleiten dich Schritt für Schritt.
Warum deine Teilnahme einen Unterschied macht
Je mehr Menschen teilnehmen und ihre Erfahrungen teilen, desto repräsentativer wird die Forschung. Durch das Feedback der Teilnehmenden kann medizinischer Fortschritt besser auf die tatsächlichen Bedürfnisse und Herausforderungen von Patientinnen und Patienten eingehen.
Teilnahme bedeutet also nicht nur, zur Wissenschaft beizutragen oder Zugang zu neuen Behandlungen zu erhalten. Sie bedeutet auch, dabei zu helfen, ein Gesundheitssystem zu gestalten, das für alle besser funktioniert.
Mehr erfahren oder selbst aktiv werden
Wenn du mehr über die wichtigsten Begriffe der klinischen Forschung erfahren möchtest, empfehlen wir unseren Artikel: „Klinische Studien einfach erklärt: Was Patientinnen und Patienten wissen sollten“ Wenn du Teil unserer Online‑Community werden möchtest sei es, um informiert zu bleiben oder selbst an Studien teilzunehmen, bist du jederzeit herzlich willkommen.
Quellen
https://link.springer.com/article/10.1186/1472-6947-13-6 https://bmjopen.bmj.com/content/3/1/e001570

Immuntherapie gegen Krebs Neue Hoffnung durch Unterstützung körpereigener Helferzellen
Forschende der Mayo Clinic haben eine neue Möglichkeit entdeckt wie Krebstherapien wirksamer werden können. Sie fanden heraus dass bestimmte Immunzellen im Körper sogenannte myeloische Zellen andere Zellen aktivieren können die Krebs bekämpfen. Diese Helferzellen könnten die Wirkung von Immuntherapien verbessern besonders bei Patientinnen und Patienten bei denen die Behandlung nicht lange anhält.
Ein Forschungsteam entwickelte einen speziellen Antikörper der ein Protein namens PD-L1 blockiert. Dieses Protein schwächt normalerweise das Immunsystem. Wenn es gestoppt wird können die krebsbekämpfenden Zellen besser arbeiten. Ein anderes Team fand heraus dass auch Makrophagen, die als „Fresszellen“ bekannten Abwehrzellen unseres Körpers, eine wichtige Rolle bei der Unterstützung des Immunsystems spielen.
Hier gehts zum originalen Artikel (Mayo Clinic researchers find enhancing the body’s ‚first responder‘ cells may boost immune therapy for cancer – Mayo Clinic News Network)

Wie Diabetes das Gehirn beinflusst
Bei einer kürzlich stattgefundenen Diabetes-Konferenz in Wien wurden neue Erkenntnisse vorgestellt. Forschende zeigten, dass sowohl Typ-1- als auch Typ-2-Diabetes mit Demenz und Gedächtnisproblemen verbunden sein könnten. Studien deuten darauf hin, dass Menschen mit Diabetes ein höheres Risiko für kognitive Einschränkungen haben, besonders im höheren Alter.
Eine große internationale Studie ergab, dass Menschen mit Typ-2-Diabetes ab dem Alter von 80 Jahren häufiger an Demenz sterben als Menschen ohne Diabetes. Eine weitere Studie aus Schweden zeigte, dass auch Menschen mit Typ-1-Diabetes ein erhöhtes Risiko für verschiedene Demenzformen haben, darunter Alzheimer und vaskuläre Demenz.
Warum das so ist, wird noch erforscht. Faktoren wie hoher Blutdruck, lange Diabetesdauer und schlechte Blutzuckereinstellung könnten eine Rolle spielen. Auch der Familienstand scheint Einfluss zu haben: Alleinstehende Menschen mit Typ-1-Diabetes haben ein höheres Risiko für Gedächtnisprobleme.
Eine zusätzliche Studie untersuchte Marker im Immunsystem und fand Hinweise darauf, dass bestimmte Entzündungszellen mit der geistigen Leistungsfähigkeit zusammenhängen. Die Forschenden hoffen, dass zukünftige Studien zeigen, ob eine bessere Diabetesbehandlung das Gedächtnis schützen kann.
Hier geht es zum Original Artikel: https://www.medscape.com/viewarticle/diabetes-linked-dementia-latest-evidence-revealed-2025a1000svk